Hyperpersonalisierung

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Unternehmen ein noch besseres Erlebnis für ihre Kunden schaffen können? Damit sich jeder Kunde einzigartig fühlt, sollten sich Unternehmen näher mit der Hyperpersonalisierung auseinandersetzen. Was dahintersteckt und welche Vorteile diese für Kunden und Unternehmen bietet, verrät Ihnen der folgende Beitrag.

Hinter dem Begriff Hyperpersonalisierung verbirgt sich eine Marketing- beziehungsweise Geschäftsstrategie, die weit über die persönliche Ansprache mit Namen hinausgeht. Hierfür kommen fortschrittliche Technologien wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zum Einsatz, um Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, die ideal auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. Um personalisierte Kundenerlebnisse zu schaffen, werden Daten erfasst und das Kundenverhalten analysiert. Unternehmen nutzen die Hyperpersonalisierung bereits in Branchen wie dem Einzelhandel oder dem Bankwesen. Aber auch im Bereich Unterhaltung hat die Strategie bereits Einzug gehalten. Denken Sie beispielsweise an große Streaming-Plattformen wie Netflix oder Spotify. In all diesen Bereichen wird künstliche Intelligenz eingesetzt, um Produktempfehlungen, Inhalte oder Nachrichten auf den jeweiligen Nutzer individuell zuzuschneiden. Durch die Hyperpersonalisierung können Unternehmen oft von einer höheren Umwandlungs- oder Konversionsrate (englisch: Conversion Rate) profitieren. Dabei handelt es sich um eine wichtige Kennzahl aus dem Online-Marketing, welche in Prozent angibt, wie viele Kunden eine bestimmte Zielaktion durchgeführt haben. Das liegt auch daran, dass die Produkte, Dienstleistungen und Inhalte besser auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden zugeschnitten sind. Wer auf Inhalte trifft, die seiner Interessenslage entsprechen, wählt diesen Anbieter eventuell immer wieder von Neuem aus. Weitere Vorteile der Hyperpersonalisierung können demnach sein, dass das Marketing zu einer erhöhten Kundenzufriedenheit sowie zu einer verbesserten Kundenbindung und Kundentreue führt. Zudem kann sie zu einer besseren betrieblichen Effizienz beitragen.

Der Vorgang geht dabei weit über die traditionelle Marketing-Personalisierung hinaus. Denn im Gegensatz zur traditionellen Marketing-Personalisierung, die sich vor allem auf Kundeninformationen wie den Namen oder die Informationen über den letzten Kauf beruft, schafft die künstliche Intelligenz viel detailliertere und umfassendere Ergebnisse. Die Hyperpersonalisierung ermöglicht es beispielsweise, auf aktuelles Verhalten der Kunden in Echtzeit zu reagieren. Dazu sammeln Unternehmen verschiedene Daten. Diese ziehen sie aus verschiedenen Quellen. Das können zum Beispiel CRM-Systeme, Websites oder Apps sein. Unterstützend hierbei sind auch Abo-Geschäftsmodelle. Abonnements liefern kontinuierliche Daten, die für die Hyperpersonalisierung herangezogen werden können. Ein weiterer Unterschied zur herkömmlichen Personalisierung ist, dass die Analyse des Kundenverhaltens in Echtzeit möglich ist. Für Unternehmen gilt dabei ein vertrauensvoller Umgang mit Kundeninformationen und sensiblen Daten. Dazu gehört auch die Sicherstellung, dass Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Die Hyperpersonalisierung ist sehr umfangreich und kann in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommen. Auf einer Landingpage werden den Kunden durch die Hyperpersonalisierung zum Beispiel nur Produkte und Inhalte angezeigt, die sie interessieren. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz ist es zudem möglich, die Kommunikation mit den Kunden individueller zu gestalten und diese an die jeweiligen Kundenpräferenzen anzupassen.

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